REWE führt Parkplätze für Einsatzfahrzeuge ein
REWE erprobt den Betrieb von dedizierten Stellplätzen für Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.
Bereits in der ersten Woche des Pilotprojekts zeigt sich hohe Akzeptanz bei den Einsatzkräften.
Köln
Der Einzelhandelskonzern REWE hat in Nordrhein-Westfalen ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt gestartet: Ausgewiesene Parkplätze speziell für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auf den Supermarkt-Parkplätzen. An zwei Standorten in Köln-Ehrenfeld und Köln-Mülheim werden ab sofort insgesamt acht Stellplätze für Einsatzfahrzeuge reserviert.
Hintergrund der Initiative ist eine Kooperation zwischen REWE und der Kölner Polizeibehörde. "Einsatzkräfte müssen ihre Fahrzeuge oft aus taktischen Gründen ungünstig positionieren – selbst wenn kein akuter Notfall vorliegt", erklärt REWE-Pressesprecher Frank Behrens. "Mit dezidierten Parkplätzen schaffen wir einen Ort, an dem Einsatzfahrzeuge jederzeit optimal platziert sein können. Das reduziert Parkplatzsuche und trägt zu einer besseren Raumsituation für unsere Kunden bei."
Das Pilotprojekt läuft zunächst bis Ende 2026. In dieser Zeit werden Nutzungshäufigkeit, Akzeptanz bei Kunden und die Auswirkungen auf den regulären Parkplatzbetrieb dokumentiert. Ein externes Marktforschungsinstitut begleitet die Evaluation.
"Falls sich das Konzept bewährt, prüfen wir eine schrittweise Ausweitung auf weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen", so Behrens weiter. Die Kosten für das Pilotprojekt beziffert REWE auf einen mittleren sechsstelligen Betrag.
Die Kölner Polizei äußerte sich positiv: "Wir begrüßen jede Initiative, die unsere Einsatzkräfte unterstützt", sagte Polizeisprecher Michael Hardt.